Eigene Bücher

 

„Lena und Niklas und das Geheimnis vom Glück(lichsein)“
für Kinder ab ca. 3 Jahren

ISBN-Nr. 13: 978-3-939061-34-2 (gültig ab 2007) im Katercom-Verlag

Illustrationen von Corinna Teichmann,

mehr Infos unter: www.corinna-teichmann.de

 

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Leseprobe:

Es war an einem Sonntagnachmittag. Lena und Niklas spielten in ihrem Kinderzimmer. Sie hatten gerade zusammen tolle Bilder gemalt und nun wurde ihnen langweilig. Lena sagte: „Nikki komm, lass uns Memory spielen.“  „Nein, ich will nicht. Ich will lieber, dass wir mit meinen Rittern spielen“ antwortete Niklas. „Nein“, rief Lena, „das will ich aber nicht.“ „Du bist gemein“, schrie Niklas, „dann spiele ich eben gar nicht mehr mit dir!“ Er stampfte mit dem Fuß auf den Boden und wollte wütend aus dem Zimmer laufen.

 

Da, ganz plötzlich, tauchte vor ihnen eine wunderschöne Frau auf. Sie schwebte direkt vor ihren Augen. „Hallo Lena, hallo Niklas“, sagte sie ganz sanft, „mein Name ist Zoe – ich bin eine Gücksfee. Wollt ihr, dass ich euch ein Geheimnis verrate?“ Die beiden schauten völlig überrascht und mit offenem Mund zu ihr hoch und nickten.

 

„Dann sagt mir doch bitte mal: Was ist das für ein Gefühl in euch, wenn ihr euch zankt?“ Lena und Niklas sahen erst sich an, dann auf den Boden und schließlich sagte Lena leise: „Schlecht – ich mag Nikki dann gar nicht mehr und er mich auch nicht. Aber eigentlich haben wir uns doch lieb. Wir sind nämlich Zwillinge, weißt du“, fügte sie stolz hinzu. „Seht ihr und darum bin ich hier. Ich will euch verraten, wie ihr in Zukunft

besser miteinander auskommt und auch mit allen anderen Menschen, die ihr kennt. Habt ihr Lust dazu?“ „Ohja“, riefen beide zugleich. „Gut, dann setzen wir uns und ich erzähle euch eine Geschichte, ja?“ Lena und Niklas setzten sich auf den Fußboden und Zoe schwebte zu ihnen herunter. Erwartungsvolle Augen aus beiden Kindergesichtern blickten sie an.

 

Die Fee begann zu erzählen: „Alle Menschen haben in ihren Körpern Organe: z.B.: Herz, Lunge, Leber, Magen und ein Gehirn.“  „Ja“, rief  Niklas, „das kennen wir. Wir haben nämlich ein Buch über den Menschen, da kann man das alles ansehen.“  „Genau, aber was man in dem Buch nicht sehen kann, ist...“ die Fee machte eine Pause ... „wo die Gefühle gemacht werden. Oder habt ihr das irgendwo gesehen?“ Lena und Niklas schüttelten den Kopf. Das hatten sie in dem Buch nicht gefunden, da waren sie sich ganz sicher. Niklas fragte: Zoe, was genau sind denn eigentlich Gefühle?“ Die kleine Fee antwortete: „Die Wut darüber, dass Lena etwas anderes spielen wollte als du, ist ein schlechtes Gefühl. Es gibt aber auch sehr viele schöne Gefühle. Wenn ihr mit Mama kuschelt oder euch darüber freut, dass ihr ein Eis essen dürft, sind das Glücksgefühle. Manchmal kann man Gefühle richtig im Körper spüren. Kennt ihr das auch, wenn ihr euch freut, dass es so richtig doll in euch kribbelt und ihr darum hüpfen und lachen müsst?“ Lena und Niklas lachten und riefen: „Ohja, das haben wir auch.“ Zoe sagte: „Und habt ihr auch manchmal so einen Kloß im Bauch oder im Hals, wenn ihr traurig seid? Das passiert mir dann nämlich.“  Die Kinder nickten.

 

Zoe fuhr fort: „Die Gefühle werden im Gehirn gemacht. Dort sitzen drei Gefühlemacher mit ihren Helfern und diese Helfer machen unsere Gefühle.“  „Wofür brauchen wir überhaupt Gefühle?“ fragte Lena. „Gute und schlechte Gefühle sollen dafür sorgen, dass wir immer das Richtige tun, um genug zu essen und zu trinken zu haben, gesund zu bleiben und damit uns nichts passiert“, antwortete die Fee. „Es gibt dabei nur ein Problem: die Helfer der Gefühlemacher sitzen in unserem Gehirn und können von dort nicht raussehen und sie hören auch nichts. Deshalb machen sie uns vorsichtshalber ganz oft schlechte Gefühle, um uns zu beschützen. Sie haben eine ganz merkwürdige Vorstellung von unserer Welt.“

 

„Welche denn?“, fragte Lena. Zoe antwortete: „Sie glauben, dass die Welt ganz klitzeklein ist und dass es keine Menschen gibt außer euch und euren Eltern. Sie denken, dass draußen gefährliche, wilde Tiere herumlaufen und es außerdem nur ganz wenig zu essen und zu trinken gibt. Die Helfer glauben deswegen, dass man sehr gut aufpassen muss und keine Zeit zum Spielen und Spaß haben bleibt. Aber stimmt das?“ „Nee“, schrie Niklas. „Das weiß ich ganz genau. Draußen sind gar keine wilden Tiere, nur in Afrika. Und es sind überall noch ganz viele andere Menschen. Jawohl, im Kindergarten und dann Oma und Opa und unsere Tanten und Onkels und noch ganz viele...“ Er verstummte ganz atemlos.

 

 „Genau, und wie ist das mit dem Spaß haben? Könnt ihr machen, was ihr wollt? „Vorhin z.B. als ihr euch gestritten habt, da hatte Niklas ein schlechtes Gefühl – er war nämlich wütend. Das hat der „Ich will machen können, was ich will“-Helfer gemacht. Schaut, da ist er.“ Auf der Hand der Fee erschien ein kleiner geflügelter Clown.

 

...

 

"Lena und Niklas in der Zwischenwelt"

für Kinder ab ca. 10 Jahren

ISBN-Nr.: 978-3-939061-62-5  (ab ca. Oktober 2007) im Rotblatt Verlag

Illustrationen von Corinna Teichmann,

mehr Infos unter: www.corinna-teichmann.de

 

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Leseprobe:

aus Kapitel 1:

...

 „Habt keine Angst“, hörten sie eine helle Stimme und sahen eine Frau auf sich zukommen. „Erkennt ihr mich?“, fragte sie die beiden. Lena sah sie an und sagte zu ihrem Bruder gerichtet: „Ich glaube, ich träume das alles, oder?“ Sie sah zu der Frau und fuhr fort: „Du siehst aus wie die Fee Zoe aus dem Buch: ‚Lena und Niklas und das Geheimnis vom Glück(lichsein).’ Das kann doch nicht sein. Wie soll so was gehen?“  „Alles ist möglich“, lächelte diese. „Als ihr klein wart, habt ihr noch geglaubt, daß alles machbar ist. Je älter ein Mensch wird, um so mehr verliert er leider die Fähigkeit, an das Unmögliche, Unglaubliche zu glauben. Aber ihr seid ja noch nicht erwachsen und ihr habt einen besonderen Bezug zu dem Buch. Habt ihr euch nie gewundert, dass ihr genauso heißt wie die Helden im Buch? Und dass ihr auch Zwillinge seid?“ „Doch, natürlich ist uns das aufgefallen, aber wir hielten das für einen Zufall“, sagte Niklas. „Das ist kein Zufall“, sagte die Fee. „Der Autor hat durch das Schreiben des Buches eure Realität mit seiner verknüpft und euch dadurch besonders an das Buch und seine Botschaft gebunden. Nun, ich bin jedenfalls die Zoe, die ihr bereits aus dem Buch kennt und ich bin hier, weil ich eure Hilfe brauche. Erinnert ihr euch noch an die Geschichte im Buch?“ Niklas antwortete: „Ja, wir wissen noch ungefähr worum es da ging, aber irgendwie haben wir in letzter Zeit nicht mehr wirklich daran gedacht oder es angewandt. Schade eigentlich“ , fügte er hinzu. Zoe nickte. „Und das ist das Problem. Seit einiger Zeit verschwinden alle Exemplare des Buches  überall auf der Welt. Gleichzeitig vergessen auch immer mehr Kinder und Erwachsene, was sie durch das Buch doch schon gewusst haben.“ „Und was können wir dagegen tun?“ fragte Lena. „So ganz genau weiß ich das selbst noch nicht“, antwortete Zoe. „Ich weiß nur, dass wir etwas unternehmen müssen. Dafür müsstet ihr mit mir kommen in die Welt, die zwischen der Menschenwelt und der Welt der Seelen ist. Es ist die Welt der Gedanken, Gefühle, der Ideen, Phantasien und Träume. Dort müssen wir herausfinden, wer oder was das Verschwinden der Bücher verursacht und damit das Vergessen.

Das wird vermutlich nicht ganz ungefährlich. Darum überlegt euch jetzt gut, ob ihr mit mir kommen und mir helfen wollt. Ich will euch zu nichts überreden. Es ist allein eure Entscheidung“.

Lena und Niklas sahen sich an. Das wirkte alles sehr beunruhigend. Doch Niklas fasste sich ein Herz und sagte zu Lena: „Lass es uns versuchen. Es wäre doch wirklich zu schade, wenn bald niemand mehr von dem Buch weiß. Wir kriegen das schon hin und schau Lena, das ist doch wirklich mal ein Abenteuer.“ „Ich weiß nicht“, antwortete Lena. „ich hab schon ein bisschen Angst. Was ist, wenn etwas schief geht?“ Niklas antwortete: „Hast du mir nicht erst letztens gesagt, ich solle positiver denken? Wie wäre es, wenn du das jetzt mal selbst probierst?“ Lena sah ihn an. Dann schaute sie zu Zoe und sagte zögernd: „Na gut, wir  machen’s. Wir kommen mit dir.“ „Prima“, freute sich Zoe. „Dann lasst uns gehen.“ Lena sah sie an: „Und wie genau machen wir das und wo genau gehen wir hin?“ Zoe lachte: „Ach ja, ich vergaß. Ihr kennt euch ja noch gar nicht aus in der Zwischenwelt und wie man sich in ihr bewegt. Also, einigt euch jetzt doch bitte einmal auf einen Ort, den ihr beide mögt. Es ist egal, ob ihr schon einmal dort wart oder nicht. Dann denkt ihr beide zugleich daran und stellt euch vor, ihr wäret dort.“ Lena sagte zu Niklas: „Niklas, was hältst du von Ägypten? Die Pyramiden. Da wollten wir doch schon immer mal hin?“ „Coole Idee“, antwortete Niklas mit leuchtenden Augen.

Sie fassten sich bei den Händen, schlossen die Augen und dachten beide an das Bild der Pyramiden, das sie aus einem Buch kannten. Einen Augenblick lang fühlte es sich so an, als würden sie in einem Kreisel sitzen, alles drehte sich und ihnen war etwas schwindelig. Dann wurde es wieder ganz ruhig und es war sehr, sehr warm. Als sie die Augen öffneten, fanden sie sich am Fuße der großen Cheopspyramide wieder. Die Sonne schien heiß vom knallblauen Himmel herunter. Im selben Moment erschien auch Zoe bei ihnen und lachte sie an.

„Da sind wir“, sagte sie. „Jetzt sind wir also in der Zwischenwelt angekommen und nun lasst uns mal sehen, ob wir jemanden finden, der uns sagen kann, wie es nun weitergehen soll.“ Sie gingen zusammen durch den Wüstensand am Rand der Pyramide entlang bis sie zu einem Eingang kamen. Lena und Niklas sahen sich dabei die ganze Zeit um. Man sah die beiden anderen Pyramiden in der Nähe sowie einige neuere Gebäude. „Merkwürdig und unheimlich“, flüsterte Lena ihrem Bruder zu. „Hier ist kein einziger Mensch zu sehen. Normalerweise wimmelt es hier doch von Touristen. Das sieht man doch sogar auf den Fotos.“ Ringsherum war absolut niemand. Zoe sah sie an und meinte: “Du brauchst nicht zu flüstern, Lena, es ist alles in Ordnung. Ihr vergesst, dass ihr in der Zwischenwelt seid. Das ist nicht das normale Ägypten, das ihr von den Fotos kennt. Hier herrschen andere Gesetze. Es gibt hier zum Beispiel keine Zeit und ihr könnt jederzeit an einen anderen Ort reisen, nur durch eure Gedankenkraft. Ihr werdet euch aber bald gut hier zurechtfinden.“

 

Zoe trat an den Eingang und sah hinein. „Es heißt, dass Pyramiden besondere Kräfte haben. Wir gehen einfach mal hinein und schauen, was passiert“.  Die Kinder folgten ihr. Es ging eine steile Treppe hinunter und es schien, als würde der anschließende, schmale Gang kein Ende nehmen wollen. Aber schließlich kamen sie in einer großen Kammer an. Sie sahen sich um. Die Wände des Raumes schimmerten leicht rötlich. „Roter Granit“, flüsterte Niklas, ganz beeindruckt von der Gewaltigkeit der Steine. „Hab ich gelesen. Und das ist die große Königskammer.“ „Du hast Recht“ sagte eine Stimme hinter ihnen. Erschrocken drehten sich die drei um. Da stand ein seltsam gekleideter älterer Mann mit schneeweißem Haar und lächelte sie an: „Habt keine Angst. Ich tue euch nichts.“ „Wer bist du“, fragte Niklas. Der Mann antwortete: „Mein Name ist Imhotep und ich bin der Erbauer der Stufenpyramide in Sakkara, die eine der ersten erbauten Pyramiden ist. Ich lebe im Ägypten des Pharao Djoser - das ist so ungefähr 2650 vor Christus - für den die Pyramide dort erbaut wurde. Ich habe viele schöne und großartige Tempelanlagen, Pyramiden und Paläste erbaut, die auch in eurer Zeit noch die Herzen der Menschen erfreuen. Ich wurde von den Ägyptern als ein Gott verehrt, weil sie bewunderten, dass ich in der Lage war, meine Gedanken und Träume umzusetzen in reale, bisher nie gesehene Bauten. Aber das ist jetzt eigentlich gar nicht weiter von Bedeutung. Wie ihr wisst, sind wir hier in der Welt der Gedanken, Gefühle und Träume. Man hat mich zu euch geschickt als jemand, der die Macht der Gedanken repräsentiert. Ich habe eine Botschaft für euch. Wollt ihr sie hören?“

 

...

 

aus Kapitel 3:

...

Am folgenden Morgen konnten sie außerhalb der Hecke einige Spuren erkennen, die auf ein paar große Tiere schließen ließen, die sich um ihre Beute gestritten hatten. Ein paar Fleischstücken und Fellreste lagen herum. Lena schauderte es und sie sagte: „Wir haben Glück gehabt, dass wir wach wurden, bevor sie auf uns aufmerksam geworden sind. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was die mit uns gemacht hätten.“ Auch Niklas sah beklommen auf die blutigen Reste. Zoe rief die beiden: „Kommt, wir reiten weiter. Falls wir noch einmal in freier Natur übernachten müssen, schützen wir uns wieder durch eine Hecke.“ Sie saßen also auf und ritten los. Der Tag verlief eintönig und langweilig. Die Landschaft veränderte sich kaum und sie begegneten keinem Menschen, manchmal konnten sie in der Ferne irgendwelche Tiere bemerken. Am Abend errichteten sie wieder ihr Lager. So vergingen weitere drei Tage und fast in jeder Nacht hörten sie Jagdgeräusche. Am Ende des vierten Tages sagte Niklas: „Das gibt es doch gar nicht. Warum ist denn hier nirgendwo ein Mensch?“ Zoe antwortete: „Nun, in der Frühzeit ist die Erde lang noch nicht so dicht besiedelt, wie ihr das in eurer Zeit kennt. Man kann tage-, wochen-, ja sogar monatelang unterwegs sein ohne jemals einem Menschen zu begegnen. Die wenigen Menschen, die in kleinen Gruppen zusammenleben, sind weit verstreut über die ganze Erde.“ Lena sah sie an und fragte: „Was denkst du, wann wir auf eine solche Gruppe treffen werden?“ „Das kann ich euch auch nicht sagen“, antwortete Zoe. „Wir suchen einfach weiter. Da wir hier eine Aufgabe zu erledigen haben, wird uns die Seelenwelt schon die dafür notwendigen Lösungen schicken.“ Ein bisschen unzufrieden gingen sie an diesem Abend schlafen.

Die folgenden Tage vergingen ähnlich, wobei sich langsam die Landschaft veränderte. Ein paar mehr Sträucher und Bäume tauchten auf, die nach und nach in kleine Wäldchen übergingen. Der Boden war nicht mehr eben, das Gras wurde dichter und saftiger und sanfte Hügel zogen sich bis zum Horizont. „Das gefällt mir schon besser“, rief Lena den anderen beiden zu. „Seht ihr all die Vögel in den Bäumen? Wie schön, auch mal wieder Vogelgezwitscher zu hören“. „Du hast Recht“, meinte Niklas. „Man fühlt sich gleich viel fröhlicher“.  Die drei lächelten sich an. Im nächsten Moment verging ihnen das Lachen allerdings gleich wieder.

Mit lautem Geschrei stürzte hinter einem kleinen Waldstück eine Gruppe Männer auf sie zu. Sie waren von wildem Äußerem, trugen zottelige Felle und hatten ebensolche zotteligen Haare. In ihren Händen hielten sie Speere und Axt-ähnliche Waffen. Ein paar Speere flogen auf sie zu, trafen sie aber nicht. Dafür waren sie wohl noch zu weit entfernt.

 

In der normalen Welt schrie der Autor des Buches im Traum leise auf. Unruhig warf er sich von einer Seite auf die andere.

 

Lena und Niklas hatten ebenfalls vor Schreck aufgeschrien und saßen nun, wie versteinert vor Angst, auf ihren Pferden. Zoe ritt mit ihrem Pferd vor sie, um sie abzuschirmen und sah den Angreifern entgegen. Diese waren näher gekommen, wirkten mit einem Mal aber verunsichert. Man konnte sehen, wie sie ihre Köpfe zusammensteckten und sich aufgeregt unterhielten. Immer wieder deuteten sie auf die drei auf ihren Pferden. Schließlich kamen sie wieder ein Stückchen näher. Sie hatten finstere Mienen und streckten ihnen drohend ihre Waffen entgegen. „Rührt euch nicht“, sagte Zoe. „Mal sehen, was sie eigentlich wollen“. Gleichzeitig fühlten Lena und Niklas, dass sie plötzlich ebensolche Kleidung trugen wie diese fremden Menschen. Zoe hatte sie dem Aussehen ihrer Angreifer angeglichen. Die beiden Kinder waren aber so oder so nicht in der Lage irgendetwas zu tun, irgendwie zu reagieren. Sie waren immer noch schreckensstarr. Einer der Männer, scheinbar der Anführer, löste sich etwas aus der Gruppe und kam ein paar wenige Schritte auf sie zu. Gleichzeitig hörten sie ihn sprechen. Auch hier war es wie bei der Delfinfrau. Sie hörten ihn in ihrem Kopf.

 

...

 

 

 

 © 2006 Bettina Wietgrefe

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